Externe Links
-
Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) (Link: http://www.bw.ihk.de)
Sie befinden sich hier: Startseite > Tourismusentwicklung > Trends und Zahlen im Tourismus > Erstmals weniger Auszubildende in den Tourismusberufen
Stuttgart, 18.01.2011. „Der Fachkräftemangel ist in Hotellerie und Gastronomie angekommen. In der Tat stehen in allen Regionen des Landes noch genügend unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung“, so Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der im Bereich Tourismus federführenden IHK Nordschwarzwald, anlässlich des Tourismustags am 17.01.2011 auf der Internationalen Ausstellung für Caravaning, Motor und Touristik (CMT) in der Neuen Messe Stuttgart.
Aktuellen Erhebungen des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) zufolge haben im Südwesten rund 4.300 junge Leute im vergangenen Jahr eine Ausbildung im Gastgewerbe und in der Reisebranche begonnen. Damit weist die Zahl der Auszubildenden im Hotel- und Gastgewerbe in 2010 ein Minus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf und ist erstmals seit 2003 wieder gesunken. Außerdem konnten fünf Prozent weniger neue Ausbildungsverträge eingetragen werden. Der Kampf um den betrieblichen Nachwuchs hat im Tourismus also begonnen und wird sich in den nächsten Jahren vor allem auch durch den demografischen Faktor weiter verschärfen.
Der Konkurrenzkampf findet dabei nicht nur unter einzelnen Unternehmen, sondern auch zwischen den Wirtschaftszweigen statt. Gute Schulabgänger werden sich somit auf diejenigen Branchen konzentrieren, welche das beste Angebot machen. „Die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Fachkräften muss den Unternehmen am Herzen liegen. Insbesondere das Gastgewerbe wird in Zukunft nur schwer als attraktiver Arbeitgeber mithalten können“, sagte Keppler auf der Pressekonferenz des Wirtschaftsministeriums anlässlich des CMT-Tourismustages. Im Hinblick auf die sinkende Zahl der Schulabgänger würden künftig vor allem in den Tourismusregionen im Südwesten qualifizierte Fachkräfte sowie guter ausbildungsfähiger Nachwuchs dringend benötigt. Bereits heute gelinge es den Hotels kaum, spezialisierte Fachleute wie Patissiers oder Sommeliers anzuwerben.
Positive Nachrichten gibt es vom Deutschlandtourismus zu vermelden, der als deutlicher Gewinner aus der Wirtschaftskrise hervorgegangen ist. Dies belegt der kürzlich erschienene „Tourismusreport 2010/11“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), zu dem bundesweit 6.200 Unternehmen befragt wurden. Auch die baden-württembergische Beherbergungsstatistik spricht eine deutliche Sprache: Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2010 zeigt sich landesweit ein deutliches Plus von 2,3 Prozent bei den Übernachtungen sowie ein Zuwachs um 3,7 Prozent bei den Ankünften. Mit neun Prozent mehr Gästen war Baden-Württemberg besonders bei ausländischen Besuchern ein beliebtes Reiseziel.
Insgesamt werden in den Tourismusberufen derzeit 10.600 Auszubildende von den zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg betreut. Die Zahlen sind nach Jahren mit Zuwächsen erstmals auf den Stand von 2003 gesunken. Besonders im Service, also bei Restaurantfachleuten und Fachkräften im Gastgewerbe, fehlen Bewerber - hier gab es Rückgänge im zweistelligen Bereich. Weniger schwierig ist die Situation bei Hotelfachleuten und Köchen, da diese Berufe nach wie vor beliebt sind. Gute Perspektiven und Chancen in der Tourismuswirtschaft wie auch in andern Dienstleistungsbranchen bieten diese Berufe allesamt und die Fachkräfte sind auch im Ausland sehr gefragt.
Wie spannend und wichtig Tourismusberufe für die Wertschöpfung in der Region sind, zeigt ein gemeinsames Projekt „Tourismus im Schulunterricht – Wir kennen/können Tourismus“ der fünf Industrie- und Handelskammern Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe, Nordschwarzwald, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Südlicher Oberrhein zusammen mit der Schwarzwald Tourismus GmbH, das im Frühjahr 2011 startet. Hiermit wird bei den jüngsten Bewohnern der Ferienregion Schwarzwald angesetzt, um frühzeitig Verständnis für und Interesse an diesem Sektor zu vermitteln und zu schaffen sowie mögliche Karrierewege aufzuzeigen.
Die Industrie- und Handelskammern sind Partner für Betriebe und Jugendliche. Ausbildungsinteressierte Betriebe können sich von den Ausbildungsberatern der IHKs im Land beraten lassen. „Denn eines ist sicher: Ausbilden lohnt sich“, so Keppler.
Diese und weitere Presseinformationen unter www.bw.ihk.de.
Ansprechpartner für die Redaktionen:
IHK Nordschwarzwald
Elke E. Schönborn
Telefon 07441 86052-17
E-Mail: schoenborn@pforzheim.ihk.de
BWIHK
Michael Deffner
Telefon: 0711 225500-64
E-Mail: michael.deffner@bw.ihk.de
Quelle: Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag (BWIHK)
2008-12-29
Neuer Aushang zum Jugendschutzgesetz (JuSchG) hier kostenlos zum Downloaden und Ausdrucken. (Version gültig ab 1.1.2009)
mehr
Semiarthemen: Kalkulation, Marketing, Personalwirtschaft, etc. Verzeichnis von Seminare und Veranstaltungen für Gastgewerbe, Reisebranche und Freizeitwirtschaft (HTML-Format) mehr
Es freut uns, wenn Sie sich etwas Zeit nehmen um uns Ihre Anregungen und Meinung mit diesem Formular mitzuteilen. mehr
Frankfurt a.M., 20.01.2012. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat die TOP 100 gekürt - Und Baden-Württemberg belegt den 1. Platz! Deutschlands TOP 100: Schloss Heidelberg kommt bei den ausländischen Gästen des Reiselandes Deutschland am besten an. Auf Platz zwei ihrer Hitliste steht Schloss Neuschwanstein, das UNESCO-Welterbe Kölner Dom belegt den dritten Platz. mehr
Hinweise zu Fachbüchern und Fachzeitschriften zu verschiedenen Tourismus-Themen. mehr
19.08.2011.
Ein Nationalpark im nördlichen Schwarzwald hätte vielfältige Konsequenzen für die Raumschaft und der in ihr lebenden Menschen sowie für die ansässige Wirtschaft. Das Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz hat drei Suchräume vorgestellt, die zusammen ca. 17.000 ha umfassen. Unabhängig von der endgültigen Ausdehnung ergeben sich vielfältige Fragestellungen.
mehr
Informations- und Dialogangebot für Führungskräften aus Kur und Tourismus, dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie der Reisebranche, Dienstleistern und produzierenden Unternehmen in den Tourismusgebieten. mehr
Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten in der Tourismusbranche in Baden-Württemberg sowie Fernstudiengänge, Online-Kurse und Veranstaltungen. mehr
04.04.2012.
Die Schwarzwald Tourismus GmbH wird künftig einmal jährlich die Top Ten der Gastgeber in den verschiedenen Unterkunftskategorien mit dem Award "Beliebteste Schwarzwaldgastgeber" küren.
mehr
20.04.2012
Die Anzahl der Urlaubsreisenden in Deutschland sowie die Ausgaben für Urlaubsreisen waren noch nie so hoch wie im letzten Jahr. Auch die Aussichten für 2012 sind gut und vieles spricht dafür, dass 2012 vielleicht sogar noch ein besseres Reisejahr werden wird.
mehr
© Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK), Sitz: Pforzheim.
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
© Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK), Sitz: Pforzheim.
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.