. .
Illustration

TRENDS UND ZAHLEN IM TOURISMUS

Bettensteuer und Matratzenmaut – Kommunale Finanzen auf Abwegen

Zoom

Die kommunalen Haushalte sind angespannt – das ist nichts Neues. Aber statt Haushalte über Einsparungen zu konsolidieren, sucht so mancher Kämmerer nach neuen Einnahmequellen – und beweist dabei viel Fantasie. Das bekommen vor allem Urlaubs- und Geschäftsreisende zu spüren, die immer häufiger für Hotelübernachtungen extra zur Kasse gebeten werden.

Wer erhebt die Bettensteuer und warum?

Berlin, 25.07.2011. Die Stadt Köln war dabei Vorreiter. Im Oktober 2010 hat sie eine Abgabe in Höhe von 5 % auf den Übernachtungspreis eingeführt. Davon soll die Kultur in der Domstadt gefördert werden. Viele andere Städte – zurzeit ungefähr 20 - haben diese Idee nachgeahmt und erheben prozentuale oder feste Sätze (z.B. 2 Euro pro Übernachtung). Weitere 70 Kommunen stehen in konkreten Planungen, warten aber noch auf die Urteile verschiedener Gerichte. Diese haben die Zulässigkeit einer Bettensteuer noch nicht abschließend geklärt: Während sich das Oberverwaltungsgericht Koblenz im Mai pro Bettensteuer aussprach und das Verwaltungsgericht Köln die „Kulturförderabgabe“ am 20. Juli für rechtmäßig erklärte, verbot das Verwaltungsgericht München die pauschale Abgabe Anfang Juli. Weitere Klagen sind in Bingen, Darmstadt, Erfurt, Jena und Suhl angekündigt. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache sind weitere jahrelange Rechtsstreitigkeiten bis hin zum Bundesverwaltungs- oder gar zum Bundesverfassungsgericht zu erwarten.

Seite 1: Wer erhebt die Bettensteuer und warum?

DOKUMENT-NR. 85512

  • MEHR ZU DIESEM THEMA

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 07231 201-112
  • Fax: 07231 201-41112

Kontaktdaten speichern (V-Card)
  • TOP 10 MEISTGELESEN

2008-12-29
Neuer Aushang zum Jugendschutzgesetz (JuSchG) hier kostenlos zum Downloaden und Ausdrucken. (Version gültig ab 1.1.2009) mehr

Semiarthemen: Kalkulation, Marketing, Personalwirtschaft, etc. Verzeichnis von Seminare und Veranstaltungen für Gastgewerbe, Reisebranche und Freizeitwirtschaft (HTML-Format) mehr

Es freut uns, wenn Sie sich etwas Zeit nehmen um uns Ihre Anregungen und Meinung mit diesem Formular mitzuteilen. mehr

Frankfurt a.M., 20.01.2012. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat die TOP 100 gekürt - Und Baden-Württemberg belegt den 1. Platz! Deutschlands TOP 100: Schloss Heidelberg kommt bei den ausländischen Gästen des Reiselandes Deutschland am besten an. Auf Platz zwei ihrer Hitliste steht Schloss Neuschwanstein, das UNESCO-Welterbe Kölner Dom belegt den dritten Platz. mehr

Hinweise zu Fachbüchern und Fachzeitschriften zu verschiedenen Tourismus-Themen. mehr

19.08.2011.
Ein Nationalpark im nördlichen Schwarzwald hätte vielfältige Konsequenzen für die Raumschaft und der in ihr lebenden Menschen sowie für die ansässige Wirtschaft. Das Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz hat drei Suchräume vorgestellt, die zusammen ca. 17.000 ha umfassen. Unabhängig von der endgültigen Ausdehnung ergeben sich vielfältige Fragestellungen. mehr

Informations- und Dialogangebot für Führungskräften aus Kur und Tourismus, dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie der Reisebranche, Dienstleistern und produzierenden Unternehmen in den Tourismusgebieten. mehr

Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten in der Tourismusbranche in Baden-Württemberg sowie Fernstudiengänge, Online-Kurse und Veranstaltungen. mehr

04.04.2012.
Die Schwarzwald Tourismus GmbH wird künftig einmal jährlich die Top Ten der Gastgeber in den verschiedenen Unterkunftskategorien mit dem Award "Beliebteste Schwarzwaldgastgeber" küren. mehr

20.04.2012
Die Anzahl der Urlaubsreisenden in Deutschland sowie die Ausgaben für Urlaubsreisen waren noch nie so hoch wie im letzten Jahr. Auch die Aussichten für 2012 sind gut und vieles spricht dafür, dass 2012 vielleicht sogar noch ein besseres Reisejahr werden wird. mehr