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STUDIE

Tourismuswirtschaft wird häufig unterschätzt

Bildaussage: Kellnerin serviert Weißwein in einem Biergarten © Baiersbronn Touristik Zoom Bildaussage: Kellnerin serviert Weißwein in einem Biergarten


In der aktuellen Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus Deutschland“ wurde ermittelt, dass 2,9 Millionen Menschen - sieben Prozent aller Erwerbstätigen - durch den Tourismus einen Arbeitsplatz finden.

Berlin, 04.06.2012. Die Studie wurde vom Bundesverbande der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) in Auftrag gegeben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Präsident Laepple (BTW): "Ich freue mich sehr, dass diese Studie so eindrucksvoll belegt, wie stark unsere Branche wirklich ist. Weil die Tourismuswirtschaft so heterogen zusammengesetzt ist, wird leider viel zu häufig unterschätzt, wie relevant sie für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Dabei liegt sie sowohl bei Beschäftigung als auch Wertschöpfung deutlich vor Wirtschaftszweigen wie KFZ-Industrie, Maschinenbau oder Bankwirtschaft.“

Allein durch die direkten Effekte trägt der Tourismus mit fast 100 Milliarden Euro und damit 4,4 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Rechnet man noch die Vorleistungen, wie beispielsweise Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel oder Dienstleistungen am Flughafen, mit ein, so ist dieser Wirtschaftszweig sogar zu 9,7 Prozent an der Wertschöpfung und zwölf Prozent an der Beschäftigung beteiligt.

Weiteres Wachstum versprechen auch die Zahlen des Statistischen Landesamtes: Von Januar bis März 2012 sind die Gästeankünfte, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, im Nördlichen Schwarzwald um 7,9 Prozent gestiegen. Die Übernachtungen verzeichnen mit knapp 1,9 Millionen ein Plus von 7,8 Prozent.

DOKUMENT-NR. 103855

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