Der erste Tag im Unternehmen
Für den Auszubildenden bringt der Übergang von der Schule in
den Betrieb viele Veränderungen mit sich. Die ungewohnte Umgebung,
die Mitarbeiter des Betriebes, die »Fachsprache«, die Umstellung
auf den langen Arbeitstag und nicht zuletzt die Übernahme von
Verpflichtungen und Verantwortung müssen erst einmal verarbeitet
werden.
Das Verhältnis des neuen Auszubildenden zu seinem
Ausbildungsbetrieb kann in starkem Maß von den Eindrücken während
der ersten Arbeitstage beeinflusst werden. Deshalb kommt einer
sorgfältigen Einführung in den Ausbildungsbetrieb große Bedeutung
zu.
Was dazu beiträgt diesen positiv zu gestalten und welche
wesentlichen Punkte beachtet werden sollten, zeigt die folgende
Aufstellung. Es ist nützlich, die wesentlichen Punkte in einer Art
»Checkliste« zusammenzustellen. Hierzu der folgende Vorschlag:
Name:_________________________________________________
Bereich:______________________________________________
Abteilung:_____________________________________________
Vorgesetzter/Stellvertreter/Ausbilder:__________________________
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Pate/Betreuer für die
Einarbeitungsphase:____________________
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- Begrüßung/Empfang des neuen Auszubildenden.
- Basisinformation über das Unternehmen, Historie,
Tätigkeitsschwerpunkte, Stärken und Schwächen des Betriebes,
Wachstumsphasen, Krisenzeiten, Zielvorstellungen.
- Darstellung der Unternehmensphilosophie: Ist-Situation, mittel-
und langfristige Ziele, Wettbewerbslage, Qualitätsprobleme,
Zielgruppen, Ausbau der Organisation, allgemeine und firmenbezogene
Konjunkturlage.
- Vorstellung bei der Geschäftsleitung, im Beisein des
Vorgesetzten.
- Vorstellung beim Betriebsrat.
- Vorstellung am Arbeitsplatz, Rundgang durch den Betrieb.
- Mit den betriebsspezifischen Umgangsformen vertraut machen:
Anrede (mit Titel), Art der firmenüblichen Begrüßung, Verhalten bei
Geburtstagen, Feiern im Betrieb.
- Einweisung in die Unfallverhütungsvorschriften:
- am Arbeitsplatz,
- im Betrieb allgemein.
- Erste Einweisung am Arbeitsplatz, Beschaffung von
Arbeitsmitteln, Magazin, Bestellwesen, Einkauf.
- Aufklärung über das betriebsübliche Maß an Pünktlichkeit,
Schnelligkeit der Reaktion gegenüber Vorgesetzten.
- Bei Gleitzeit: Übliche Zeiteinteilung und Abstimmung mit den
Gruppenmitgliedern.
- Allgemeine Organisation und Ordnung im Betrieb, Gang zum Arzt;
Behördengänge; Betreten und Verlassen des Betriebes; Regeln
bezüglich der Firmenparkplätze; günstige Verkehrsverbindungen;
Einkaufsmöglichkeiten; Wohnungsmarkt.
- Soziale Einrichtungen des Betriebes.
- Vorstellung bei der Personalabteilung, Besprechung der Zahlung
des Gehalts und des Urlaubsgeldes; Verhalten im Krankheitsfall,
Urlaub und Urlaubsantrag, Tarifvertrag,
Weiterbildungsmöglichkeiten, Arbeitszeit und Pausenregelung.
- Verbesserungsvorschlagswesen, allg. Ermunterung zur
konstruktiven Kritik am Bestehenden, Meckerkasten etc.
- Betrieb und Freizeit: Sportgruppen, Kegelclub etc.
- Kontrollgespräch/Erfolgskontrolle: Beobachtungen des neuen
Mitarbeiters; wurden die vereinbarten Ziele erreicht?
Anhand einer
kleinen Grafik können folgende Gesichtspunkte besprochen
werden:
- Wie ist unser Haus gegliedert?
- Haben wir noch andere Abteilungen?
- Haben wir Abteilungen zusammengefaßt?