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ELEKTROMOBILITÄT

e-mobil BW TECHNOLOGIETAG 2011 - Elektromobilität in den Markt bringen

E-Mobilität: Stand des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages © KD BUSCH.COM Zoom E-Mobilität: Stand des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages

10.000 neue Arbeitsplätze bis 2020 durch neue Antriebskomponenten

Stuttgart, 07.11.2011. „Baden-Württemberg hat als Innovationsregion Nummer 1in Europa mit seiner Wissenschafts- und Forschungslandschaft eine hervorragende Ausgangssituation, um die Elektromobilität entscheidend voranzubringen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer heute (7. November) auf dem e-mobil BW Technologietag in Stuttgart vor rund 300 Teilnehmern. Die Bandbreite der Forschung an den Hochschulen des Landes reiche von der Optimierung der Verbrennungstechnik, über Leichtbau und Leistungselektronik bis zu elektrischen Antrieben und Energiespeicherung und decke damit die komplette Wertschöpfungskette der Elektromobilität ab. Ähnlich breit sei auch das Spektrum der Studiengänge, die sich schon heute mit dem Thema Elektromobilität befassen.

Eine zentrale Bedeutung, um die Elektromobilität voranzutreiben, komme dem Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Unternehmen im Land zu. Das Land fördere mit einer Reihe von Maßnahmen den Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Clustern, Netzwerken und Industry on Campus-Vorhaben oder auch im Wege von Shared Professorships. Ministerin Bauer: „Kennzeichen ist, dass Wissenschaftler von Hochschulen und von Unternehmen nachhaltig eng gemeinsam Forschungsthemen bearbeiten und gegenseitig profitieren. Die Unternehmen können Erkenntnisse der Hochschulforschung aufgreifen und nutzen, die Hochschulen aktuellen Forschungsfragen aus der Industrie nachgehen“.

Gute Voraussetzungen für Produktion in Baden-Württemberg

„Der Wandel hin zu einer elektromobilen Gesellschaft schreitet mit großen Schritten voran und mit ihm entstehen neue Anforderungen an die Akteure der automobilen Wertschöpfungskette“, sagte der Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Daniel Rousta. Die Wertschöpfungsanteile werden sich zwischen den unterschiedlichen Akteuren und auch zwischen Wirtschaftsregionen neu verteilen. Baden-Württemberg sei für diesen Wandel gut aufgestellt: Die im Rahmen des e-mobil BW Technologietags veröffentliche Studie BWe mobil 2011 zeige klar auf, dass Baden-Württemberg das Potenzial habe, durch neue Antriebskomponenten 10.000 neue Jobs aufzubauen. Der relativ hohe Wertanteil der neuen Komponenten, aber auch der relativ hohe Automatisierungsgrad in der Herstellung böten generell gute Voraussetzungen für eine regionale Herstellung. Neue Wertschöpfungspotenziale seien hierbei vor allem bei den zentralen Komponenten des Elektrofahrzeugs: der elektrischen Maschine, der Leistungselektronik und der Traktionsbatterie.

Elektromobilität in den Markt bringen

„Um die Elektromobilität zur Marktreife zu führen, muss die Elektrifizierung des Antriebsstrangs im Systemzusammenhang gedacht werden. Mobilität erfordert zukünftig vor allem die Kompetenzen der Branchen Automobil, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Maschinenbau und Energiewirtschaft“, sagte e-mobil BW-Geschäftsführer Franz Loogen. „Die systemische und eng verzahnte Zusammenarbeit dieser Schlüsselbranchen, wie wir sie in unserem Cluster „Elektromobilität Süd-West“ fördern, sorgt für die marktentscheidenden Synergien, die wir zwingend für die Industrialisierung der Elektromobilität brauchen.“ Dabei müsse vor allem auch das Querschnittfeld Produktion intensiv vorangetrieben werden, und verwies auf das Programm des Technologietages, bei dem schwerpunktmäßig Produktionsthemen aufgegriffen wurden.

Studie zum Download unter http://www.e-mobilbw.de

Quelle: e-mobil BW GmbH, Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie.

DOKUMENT-NR. 93579

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