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Das Land fördert den Aufbau und Betrieb der Fraunhofer-Projektgruppe „Bearbeitungstechnologien im Leichtbau für fertigungs-, anwendungs- und umweltgerechte Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen, Kunststoffen, Verbundwerkstoffen, Keramiken, Leichtmetallen und ihren Legierungen sowie Werkstoffverbünden und Sandwichstrukturen“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Werkzeugmaschinen der Universität Stuttgart.
29.12.2011. „Die Projektgruppe am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) erhält im Zeitraum von 2011 bis 2016 Landesmittel in Höhe von 7 Millionen Euro." Dies sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid am Donnerstag (29. Dezember 2011) in Stuttgart.
„Leichtbauwerkstoffe und -technologien sind ein wesentlicher Treiber für Innovationen in zahlreichen Branchen. Energie- und Ressourceneffizienz wird zukünftig der bestimmende Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg der Unternehmen des produzierenden Gewerbes sein“, betonte Schmid. Vor allem im Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau, der Medizintechnik sowie in der Bauindustrie werde Leichtbau als eine der bedeutendsten Zukunftstechnologien angesehen. Weiter sei Leichtbau eine der Enabler-Technologien für eine massenmarktfähige Elektromobilität.
„Damit die Produktion von Leichtbaumaterialien und Produkten, bei denen Leichtbaumaterialien eingesetzt werden, effizient und industriell erfolgreich erfolgen kann, bedarf es der dafür geeigneten Werkzeuge und Maschinen“, so der Minister weiter. Dieser Aspekt, der für den Erhalt der Produktion im Land außerordentlich wichtig sei, werde bisher nur sehr unzureichend bearbeitet. Mit der neuen Projektgruppe und der engen Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart sollen grundlegende Erkenntnisse schneller in die Anwendung überführt werden. Zu bearbeitende Themen reichten von der Konzeption und Konstruktion von Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen über die Be- und Verarbeitung von Leichtbau-Werkstoffen und Verbünden bis hin zur Holzbearbeitungstechnik und zu Holzbearbeitungsmaschinen.
Die Projektgruppe werde dies in drei Abteilungen zu den Themenfeldern „Holzwerkstoffe und Kunststoffe“, „Verbundwerkstoffe und Keramiken“ und „Leichtmetalle und Legierungen“ umsetzen. In den Abteilungen sollen für die gesamte Breite der betrachteten Werkstoffe und Materialien die Arbeitsgebiete „Werkstoffherstellung“, „Bearbeitungstechnologien“, „Maschinenkonstruktion“ und „Prozessverkettung“ angegangen werden.
„Die gute Vernetzung und Kooperation der Projektgruppe in Industrie und Wissenschaft ist über das Technologie- und Innovationszentrum Stuttgart mit den beteiligten Fraunhofer Instituten sowie der Universität Stuttgart gewährleistet", sagte Minister Schmid abschließend.
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
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Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
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