Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald
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INNOVATION UND UMWELT
Steckbrief: Six Sigma
Six Sigma ist eine Methode des Qualitätsmanagements. Ziel von Six Sigma ist es, die Fehlerrate auf nahezu null zu reduzieren. Six Sigma als solches steht für sechs Standardabweichungen und ist eine statistische Größe zur Beschreibung der Fehlerrate.
- Grundauffassung und Schwerpunkte:
- Qualität ist etwas, was auf allen Ebenen eines Unternehmens praktiziert werden muss.
- Identifizierung von Fehlerquellen und Verringerung der Wahrscheinlichkeit, dass diese Fehler auftreten können.
- Vermeidung unnötiger Arbeitsschritte.
- Wie Lean, lebt auch Six Sigma von der Einstellung der Mitarbeiter und des Managements.
- Vorgehensweise: Regelkreis zur Prozessoptimierung
- Definition des zu verbessernden Prozesses: Ist-Zustand, Probleme und Soll-Zustand werden beschrieben.
- Messung der Prozessfähigkeit: Messen, inwieweit der Prozess den (Kunden-) Anforderungen gerecht wird, Datenerhebung und Visualisierung.
- Analyse und finden von Ursachen.
- Verbesserungen erarbeiten und umsetzen.
- Kontrolle und Verifizierung.
- Six Sigma erscheint auf den ersten Blick als eine eher zahlenlastige und statistische Methode. Aber Six Sigma sollte als mehr verstanden werden, nämlich als
- Unternehmensziel: Perfektion in allen Prozessen zu erreichen
- Führungsziel: Erreichung von höchsten und nachhaltigen Leistungen und als professionelles Projektmanagement.
© Eika Schoenmakers 2009

