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INTERNATIONAL

Weltweite Konjunkturprogramme bieten Chancen

Stand: Dezember2011

Die weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme bieten deutschen Mittelständlern Chancen, neue Märkte zu erschließen. Nicht nur Industriestaaten wie die USA, Frankreich, Spanien, das Vereinigte Königreich oder Deutschland, sondern auch viele Schwellen- und Entwicklungsländer stellen enorme Summen bereit, um ihre Volkswirtschaften anzukurbeln.

Diese Programme bieten deutschen Mittelständlern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gute Chancen, neue Märkte zu erschließen und somit gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervorzugehen. Germany Trade & Invest hat die weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme und sonstige Expansionspläne näher analysiert und ist dabei auf zahlreiche Vorhaben gestoßen, die neue Geschäftschancen bieten. Nicht nur Industriestaaten wie die USA, Frankreich, Spanien, das Vereinigte Königreich oder Deutschland, sondern auch viele Schwellen- und Entwicklungsländer stellen enorme Summen bereit, um ihre Volkswirtschaften wieder anzukurbeln. Germany Trade & Invest hat die Programme von über 60 Ländern weltweit analysiert und ist dabei auf zahlreiche Expansionspläne gestoßen.

Besonders vielversprechend ist weltweit der Bereich Infrastruktur. In 14 ausgewählten Ländern sollen allein über 1,5 Billionen Euro für meist langfristig angelegte Vorhaben eingesetzt werden.

Geschäftschancen bieten zum Beispiel die USA. „Das weltgrößte Konjunkturprogramm von Präsident Obama ist für deutsche Unternehmen trotz einiger Buy-American-Klauseln vor allem in den Sektoren Energie- und Gebäudeeffizienz, erneuerbare Energien, umweltfreundliche Kfz und einige Bereiche der Infrastruktur interessant”, betont der Geschäftsführer von Germany Trade & Invest, Michael Pfeiffer. „Ein Blick lohnt sich auch auf andere Länder, die für deutsche Exporteure nicht unmittelbar im Fokus stehen. Dies sind etwa Taiwan, Singapur, Hongkong, Kasachstan, Tschechien, Saudi-Arabien, Südafrika oder Katar. Auch Länder unmittelbar vor der „deutschen Haustür” wie Österreich oder Italien bieten interessante Aspekte.”

In Mittel- und Osteuropa setzen viele neue EU-Mitgliedsstaaten dank starker Unterstützung aus Brüssel auf milliardenschwere Infrastrukturprojekte. Im Fokus stehen hier Verkehrsvorhaben, die Abfallwirtschaft und der Bau von Kläranlagen. Im Bereich Umwelttechnik sind vor allem der Markt für erneuerbare Energien mit vielen Projekten für Solarkraft, aber auch Wasserkraft, Biogas und Biomasse zu nennen.

Auch China und Indien kämpfen mit umfangreichen Konjunkturprogrammen gegen schrumpfende Volkswirtschaften an. Dabei werden meistens Infrastrukturprojekte, die ohnehin geplant waren, vorgezogen oder mit mehr Mitteln ausgestattet.

Die Länder der Arabischen Halbinsel sind ebenfalls vielversprechend. Auf Rekordkurs ist die Wirtschaft des kleinen Emirats Katar: Prognosen zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 12, im nächsten Jahr gar um 20% wachsen.

Saudi Arabien will in nur 15 Jahren eine Retortenstadt von der Größe Washington D.C.s bauen. Die King Abdullah Economic City ist nur eine von sechs Wirtschaftsstädten mit ihren Industriezonen. Nach ihrer Fertigstellung werden die Städte zu heutigen Preisen mehrere hundert Milliarden US-Dollar gekostet haben.

Eines der interessantesten Infrastrukturprojekte der Region ist die "Freundschaftsbrücke" zwischen Bahrain und Katar - eine aus mehreren Dämmen und Brücken bestehende 45 km lange und etwa 4 Mrd. bis 5 Mrd. US$ teure Konstruktion. Mit den Bauarbeiten wird in diesem Jahr begonnen und schon 2013 können dann die ersten Autos und Eisenbahnen zwischen beiden Ländern verkehren.

Das Special wird regelmäßig aktualisiert (siehe nebenstehender Link).

 
 

DOKUMENT-NR. 22621

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