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E-COMMERCE

Wirtschaft gegen Onlinepranger

Berlin, 11.03.2011. Das Verbraucherinformationsgesetz sollte die Markttransparenz für Kunden erhöhen. Doch die Verbraucher nutzen es bisher kaum, sie informieren sich bei Produktfragen offenbar lieber gleich bei den Herstellern. Jetzt soll das erfolglose Gesetz auch noch auf andere Produkte des täglichen Lebens (Haushaltsgeräte, Elektro- und Heimwerkerartikel) ausgeweitet werden. Zudem sollen Firmennamen und Vorwürfe bereits veröffentlicht werden, bevor ein rechtsstaatliches Verfahren stattgefunden hat. Einen solchen "Internetpranger" lehnt der DIHK ab und fordert in seiner Stellungnahme an die Bundesregierung die Abschaffung des Gesetzes. DIHK-Expertin Tine Fuchs: "Es kann doch nicht sein, dass Verbraucher ungeprüft legale Produkte anprangern dürfen - und das, ohne den Unternehmen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben."

Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Berlin