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INTERNET

Abhängigkeit der Wirtschaft vom Internet wächst

Frau mit Handy vor einem Computerbildschirm © Reinhard Eisele / project photos Zoom Frau mit Handy vor einem Computerbildschirm

Die Geschäfte der Hälfte aller Unternehmen in Deutschland sind inzwischen stark vom Internet abhängig. Demgegenüber sind 18 Prozent noch komplett offline, für ein knappes Drittel (32 Prozent) spielt das Internet eine geringere Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und des Hightech-Verbands BITKOM.

Berlin, 1.12.2011. Grundlage ist eine repräsentative Umfrage, bei der die Geschäftsmodelle von rund 2.500 Firmen untersucht wurden. Danach investieren internetabhängige Unternehmen überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung, machen einen größeren Umsatzanteil mit Marktneuheiten und beschäftigen mehr Akademiker als andere Firmen. „Für die deutsche Wirtschaft ist das Web die Dampfmaschine des 21. Jahrhunderts: Es treibt die Konjunktur an und öffnet die Tür zu völlig neuen Geschäftsfeldern“, sagte Prof. Michael Hüther, Direktor des IW Köln.

Die Untersuchung zeigt, wie stark das Internet inzwischen fast alle Wirtschaftsbereiche bestimmt. Damit das Web seine Potenziale für Wachstum und Beschäftigung voll entfalten könne, brauche es geeignete Rahmenbedingungen. Neben dem weiteren Breitbandausbau oder der Linderung des Fachkräftemangels zählen dazu rechtliche Voraussetzungen, z.B. beim Datenschutz oder im Urheberrecht. Aus Sicht des BITKOM sollten weitere Schritte unternommen werden. Neben der Digitalisierung der Wirtschaft müsse jetzt der Fokus auf die Modernisierung der Infrastruktur gelegt werden.

Nähere Informationen:

Maurice Shahd
Pressesprecher Konjunktur
und Wirtschaftspolitik
+49. 30. 27576-114
m.shahd@bitkom.org 

DOKUMENT-NR. 95504

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