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IHK24

tns emnid-Umfrage: Wer die IHK kennt, der schätzt sie.

Gute Noten für die IHKs Umfrage des Bielefelder Emmid-Instituts zur bundesweiten Zufriedenheit der Industrie- und Handelskammern vorgestellt.

Berlin, im August 2004. Wie zufrieden sind Unternehmen mit ihren Industrie- und Handelskammern? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt einer bundesweiten Wahrnehmungs- und Zufriedenheitsanalyse, die vom Bielefelder TNS Emmid-Institut im Auftrag des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) durchgeführt wurde. Befragt wurden knapp 1.800 Entscheider aus Unternehmen.

Wer die IHK kennt, der schätzt sie.

Das Fazit der Umfrage: Unternehmen, die das umfangreiche Informations- und Dienstleistungsangebot nicht wahrnehmen, sind unzufriedener. Rund 77 Prozent der Unternehmen über 200 Mitarbeitern sind sehr bzw. eher zufrieden mit den Leistungen der IHK. Bei den kleinen Unternehmen unter 20 Mitarbeiter äußert sich knapp die Hälfte der Betriebe zufrieden. Bei den Dienstleistungsangeboten steht die Technologie- und Innovationsberatung (94 %) an erster Stelle. Hohe Wertschätzung genießen auch die Aus- und Weiterbildungsberatung (96 %), Auskünfte in Steuer- und Rechtsfragen (85 %) und die Benennung von Sachverständigen. Seminare zu unternehmensrelevanten Themen, die Ausbildungsfragen als auch die Existenzgründerberatung sind für die Unternehmer ebenfalls sehr wichtig.

IHK-Magazine an erster Stelle

Bei den Informationsangeboten stehen die IHK-Magazine an erster Stelle. Mehr als die Hälfte der Befragten nutzen die Zeitschrift regelmäßig oder gelegentlich. Der Konjunkturbericht, die Newsletter und Vortragsveranstaltungen zu unternehmensrelevanten Themen folgen auf den weiteren Rängen.

Wie erwartet zeigt die Befragung weitere Verbesserungspotentiale auf. Viele Mitgliedsunternehmen wissen beispielsweise nicht genau, was die IHK konkret leistet. Außerdem nützen Kleingewerbetreibende wenig oder selten die häufig kostenfreie Unterstützung durch die IHKs.

Eine Aussage zeigt, dass Kammerkritiker aus Reihen der SPD falsch liegen: Nur 6 Prozent der Unternehmen in Deutschland sprachen sich für die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft aus.

Die überwiegende Mehrheit liegt damit auf der Linie, wie sie soeben vom Kanzler Schröder, Wirtschaftsminister Clement und Grünensprecher Bütikofer bekräftigt wurde: „Es besteht kein Anlass, den bewährten Status zu verändern“.

IHK-Leistungen besser kommunizieren

Die IHK-Organisation erarbeitet auf der Basis der Umfrageergebnisse weitere Konzepte zur Verbesserung der Wahrnehmung und des Leistungsangebots für die Mitgliedsunternehmen. Insgesamt halten die Kammern in Deutschland einen stetigen Verbesserungsprozess in Gang, beispielsweise indem sie sich seit einiger Zeit an strenge Qualitätsstandards ausrichten. Die Umfrage soll in absehbarer Zeit wiederholt werden.

DOKUMENT-NR. 11492

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