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Fachkräftesicherung (Dokument-Nr.: 74141)
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Tag der Wirtschaftsförderung in den Räumlichkeiten der Sparkasse Pforzheim Calw
Erstmalig fand in den Räumlichkeiten der Sparkasse Pforzheim Calw der von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) organisierte Tag der Wirtschaftsförderer statt.
Am Donnerstag, den 03.11.2011 fand erstmalig der Tag der Wirtschaftsförderer für die Region Nordschwarzwald statt. Die WFG hatte alle Wirtschaftsförderer und Bürgermeister der Region sowie Vertreter der Kammern zu dieser Veranstaltung eingeladen, um diese einerseits über aktuelle Themen zu informieren und um andererseits eine Austauschplattform zu schaffen. Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Pforzheim Calw fand die Veranstaltung in den Räumlichkeiten in Calw statt. Rund 40 Teilnehmer waren der Einladung der WFG gefolgt und hatten sich für das Tagungsprogramm angemeldet.
„Mit dem Tag der Wirtschaftsförderung möchten wir eine dauerhafte Kommunikationsplattform für alle Akteure im Bereich Wirtschaftsförderung anbieten, sodass in Gesprächen und Diskussionen aktuelle Themen und Lösungen identifiziert werden können. Als Dienstleister unserer Kommunen möchten wir den Bedarf der kommunalen Ebene stets im Blick haben und die Anregungen der Bürgermeister in unsere Arbeit einfließen lassen“, so WFG-Geschäftsführer Jens Morhmann zur Intension der Veranstaltung. „Ich freue mich sehr über das große Interesse an unserem Tag der Wirtschaftsförderung und dem regen Meinungsaustausch.“
Tobias Koch von der Prognos AG stellte im Rahmen der Veranstaltung die Ausgangsbedingungen, langfristige Trends und zentrale Herausforderungen für die Kommunen der Region Nordschwarzwald vor und lieferte schlussfolgernd strategische Ansatzpunkte und Empfehlung für die Wirtschaftsregion Nordschwarzwald. Tobias Koch fasste diese zusammen: „Neben Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing muss das Thema Fachkräftesicherung zukünftig auch in der Region Nordschwarzwald immer mehr an Bedeutung gewinnen. Zudem gilt es, den Austausch und die Vernetzung der Akteure im Bereich Wirtschaftsförderung zu intensivieren. Mit Clusterinitiativen und Unternehmensnetzwerke können auch langfristige Zukunftspotenziale und Alleinstellungsmerkmale geschaffen werden.“
Jens Mohrmann, Geschäftsführer der WFG erläuterte anschließend die strategische Ausrichtung der regionalen Wirtschaftsförderung. „Wir möchten die zukünftigen Herausforderungen, wie sie auch die Prognos AG anschaulich zusammengefasst hat, gemeinsam mit unseren Partnern und als Diestleister für die Kommunen und insbesondere die Unternehmen in der Region mit unseren Projekten bearbeiten. Hierfür haben wir einen 5–Punkte-Plan ausgearbeitet, der neben Standortmarketing und Netzwerkarbeit auch die Themen Fachkräftesicherung und Unterstüzung der Kommunen und Unternehmen z.B. bei EU-Fördermitteln umfasst.“
Matthias Lutz und Peter Ehret von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH stellten den Anwesenden das Immobilienportal der Region Stuttgart als Instrument der Immobilienvermarktung und Investorenservices vor. Matthias Lutz, Leiter des Geschäftsbereichs Standortmanagement zur Plattform: „Mit dem Standort-Kommunikationssystem kann die kommunale Wirtschaftsförderung bei der Vermarktung ihrer Gewerbeobjekte maßgeblich unterstützt werden. Das Online-Portal bietet dabei alle gängigen Standards und Suchmöglichkeiten an und ist nicht nur gewerblichen, sondern auch privaten Anbietern oder Maklern zugänglich. Ziel ist die Schaffung einer zentralen Plattform für eine Wirtschaftsregion.“
In der anschließenden Diskussion sprechen sich die Teilnehmer für eine Einführung des Systems in die Region Nordschwarzwald aus. Die WFG wird diese Möglichkeit dem Aufsichtsrat der Gesellschaft Ende November zur Entscheidung vorlegen.
Hagen Breitling, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Nagold informierte in seinem Vortrag über die Herausforderungen und den Nutzen des RAL-Gütezeichens „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“. Neben der Stadt Nagold, die schon seit 2007 das Zertifikat führt, ist seit Kurzem auch der Landkreis Calw RAL-zertifiziert. Das RAL-Gütezeichen misst als ein Instrument aktiver Wirtschaftförderung den Output des Verwaltungshandelns gegenüber Unternehmen. „Mit dem RAL-Gütezeichen weisen wir gegenüber unseren wichtigen Kunden – den mittelständischen Unternehmen – nach, dass Leistungsversprechen auch eingehalten werden. Mit zertifiziertem Service garantieren wir Transparenz, Planungssicherheit und maximale Kundenorientierung. Davon profitieren letztlich nicht nur die mittelständischen Unternehmen in unserer Region, sondern alle Bürger.“
Abschließend sprachen sich alle Teilnehmer für eine Fortsetzung der Veranstaltung aus. Die WFG wird auch 2012 einen Tag der Wirtschaftsförderung organisieren und ein interessantes Tagungsprogramm zusammenstellen.
Quelle: WFG Nordschwarzwald, PM
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