KONJUNKTURBERICHT
IHK-Konjunkturumfrage: Trotz schleppender Konjunktur: Südwestwirtschaft bereit durchzustarten
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Trotz schleppender Konjunktur: Südwestwirtschaft bereit durchzustarten
Arbeitsmarkt im Land bleibt stabil
Stuttgart, 21. Mai 2013. Trotz schleppender Konjunktur sieht sich die Südwestwirtschaft für eine allmähliche Belebung im zweiten Halbjahr gut gerüstet. Obwohl sich die Lage bei vielen Unternehmen seit Jahresbeginn verschlechtert hat, sind die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate bei fast einem Viertel der Betriebe optimistisch. Vor allem die Industrie rechnet mit guten Geschäften dank verbesserter Auftragseingänge und positiver Exporterwartungen. Die Beschäftigung bleibt auf hohem Niveau stabil. Das ergibt die aktuelle Konjunkturumfrage der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Frühsommer 2013, an der sich knapp 4.100 Unternehmen aller Branchen, Landesteile und Größenklassen beteiligt haben.
„Die andauernde Krise in der Eurozone hat nicht dazu beigetragen, das Vertrauen der Unternehmen in die europäische Wirtschafts- und Währungspolitik zu stärken“, sagt Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart und Federfüher Konjunktur und Beschäftigung der zwölf IHKs in Baden-Württemberg. Die Folge seien sinkende Absatz- und Umsatzzahlen sowie verringerte Kapazitätsauslastung bei den Unternehmen.
Aktuell beurteilen 37 Prozent der Betriebe in Baden-Württemberg ihre Geschäftslage mit „gut“, das sind fast fünf Prozentpunkte weniger als zu Beginn des Jahres. Etwa ein Zehntel der Betriebe ist nicht zufrieden (plus 2,5 Prozent gegenüber Jahresbeginn). Im Vergleich zum Januar hat sich damit die Lageeinschätzung der Gesamtwirtschaft spürbar verschlechtert.

