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STANDORTPOLITIK

Integration sichert Zukunft!

Die deutsche Wirtschaft will und braucht Integration und engagiert sich mit einer Vielzahl von Maßnahmen. © DIHK e.V., Berlin Zoom Die deutsche Wirtschaft will und braucht Integration und engagiert sich mit einer Vielzahl von Maßnahmen.

Derzeit leben 15,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland – knapp ein Fünftel der Gesamtbevölkerung. Bei Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahre hat bereits fast jeder Dritte ausländische Wurzeln. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gewinnt das Thema Integration immer mehr an Bedeutung und rückt stärker auf die politische Agenda.

Seit 2006 finden Integrationsgipfel der Bundesregierung statt. Vertreter aus Politik, Medien, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, Migrantenverbänden, kommunalen Spitzenverbänden und Sportverbänden haben bislang auf vier Veranstaltungen im Bundeskanzleramt Fragen der Integration in Deutschland intensiv diskutiert. Ergebnis war unter anderem die Erstellung eines Nationalen Integrationsplans, der nunmehr in einen Nationalen Aktionsplan mündet. Der DIHK hat diesen Prozess zum Anlass genommen, die Unternehmen zu fragen, wie Integration derzeit bei ihnen gelingt und welche Integrationsbemühungen dort stattfinden. Die Antworten machen deutlich: Die deutsche Wirtschaft will und braucht Integration und engagiert sich mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Unser Land kann Wachstumschancen und Zukunftsfähigkeit nur erhalten, wenn es die Potenziale der Mitbürger mit Migrationshintergrund umfassend nutzt und eine Willkommenskultur etabliert.

Die wesentlichen Ergebnisse in Kurzform:

  • Die Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund gelingt in den Unternehmen in aller Regel problemlos. Sie funktioniert bei höher und mittel Qualifizierten besser als bei Mitarbeitern mit geringerer Qualifikation.
  • Fast 40 Prozent der Betriebe fördern die Vielfalt der Belegschaft. Zudem ergreifen die Unternehmen weitere Maßnahmen zur Förderung der Integration – beispielsweise fachliche Weiterbildung (23 Prozent), berufsbezogene Sprachförderung (15 Prozent) oder spezielle Ansprechpartner (16 Prozent).
  • Die derzeit diskutierten politischen Maßnahmen zur Erleichterung der Integration werden von den Unternehmen mit „gut“ bewertet. Den besten Wert erreicht dabei eine erleichterte bedarfs- und qualifikationsbezogene Zuwanderung (Note: 1,7). Ähnlich gut bewerten die Betriebe die vereinfachte Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse (Note 2,1).Q

Quelle: DIHK e.V., Berlin

DOKUMENT-NR. 99246

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