Die Stadt hat zusammen mit Vertretern des Kuratoriums und der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt das Pforzheimer Bündnis für Familie gegründet. Ziel ist ein Netz für mehr Familienfreundlichkeit.
Startschuss für den Dialog zwischen Stadt, Wirtschaft und Kirche
Pforzheim, 16.11.2004. Die Auftaktveranstaltung im CongressCentrum mit 300 geladenen Vertretern von Einrichtungen, mit politischen Vertretern der Kommune, des Landes und des Bundes diente zum einen als Startschuss für den Dialog zwischen Stadt, Wirtschaft und Kirche. Die Gäste waren aber zum anderen einen Tag lang auch aufgerufen, auf roten Karten Defizite zu benennen und mit grünen Karten neue Ideen zu Bereichen wie Freizeit und Gesundheit zu formulieren.Qualitativ und quantitativ bessere Kinderbetreuung, Sprachkurse und mehr Radwege wünschten sich viele. Gleichzeitig boten Vertreter anwesender Einrichtungen von sich aus Neues an. Es ist eine Gründung auf Initiative der Kommune. Die Beteiligten wollten vorhandene Angebote vernetzen und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit für demographische und wirtschaftliche Aspekte der Familienpolitik wecken.
Einer von hundert Verträgen
Schmidt beglückwünschte die Stadt dazu, als eine der ersten hundert Kommunen bundesweit bei der Allianz dabei zu sein. Zum Jahresanfang hatte das Ministerium die Kampagne gestartet. "Rund 14,5 Millionen Menschen sind bislang dadurch verbunden, um regelmäßig über Familien zu reden und sich für deren Belange einzusetezn."