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Ressourceneffizienz: Kein neues Feld für staatliche Regulierung
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Ressourcen sind wertvoll. Ohne Frage: Ein sparsamer Einsatz und ihre Wiederverwertung schonen Umwelt und Portemonnaie. Politik und Wirtschaft setzen daher gleichermaßen darauf, die Effizienz des Ressourceneinsatzes zu steigern. Die Europäische Kommission hat jetzt einen „Fahrplan für ein ressourceneffizientes Europa“ vorgelegt. Dahinter verbirgt sich ihre umweltpolitische Agenda für die kommenden Jahre. Eine Agenda, die tief in das Marktgeschehen eingreifen will.
Umweltpolitik und -regulierung im neuen Gewand
Brüssel, 18.11.2011. In ihrem Fahrplan hat die Europäische Kommission jeden Schritt der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette – von Forschung über Produktion, Preissetzung und Nachfrage bis hin zur Abfallverwertung – auf staatliche Eingriffsmöglichkeiten zur Ressourceneffizienzsteigerung hin unter die Lupe genommen. Für die nachvollziehbare Bemessung von Ressourceneffizienz existieren aber überhaupt noch keine konsensfähigen Standards. Dafür müsste zum einen der Ressourceneinsatz in der Produktion sowie im Verbrauch und zum anderen der Nutzen eines jeden Produktes bewertet werden. Ob der Staat hierfür über ausreichendes Know-how verfügt, bleibt zweifelhaft. Die Bewertung sollte daher in erster Linie durch die Hersteller und Verbraucher erfolgen.

